Arbeiten aus der Sammlung von Dr. Thomas Weckerle (Stiftung WRT) Die Ausstellung lädt dazu ein, die Pluralität weiblicher Positionen in der Kunst der Moderne und Gegenwart zu entdecken. Die Ausstellung vereint fünfzehn Künstlerinnen unterschiedlichster Nationalitäten, die zwischen 1881 und 1972 geboren wurden und aktiv an den künstlerischen Debatten der Moderne und Gegenwart teilnahmen. Unterschiedliche Stile wie Kubismus, Futurismus und verschiedene Formen der Abstraktion und der Gegenständlichkeit stehen in der Ausstellung nebeneinander. Vielfältige Techniken – wie etwa Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Collage – zeigen die Bandbreite der Bildsprachen auf.
Neben Vertreterinnen der Klassischen Moderne wie Natalja S. Gontscharowa, Maria A. Lagorio und Jeanne Kosnick-Kloss sind Werke aus der zweiten Hälfte 20. Jahrhunderts von Sigrid Kopfermann, Dagmar Ranft-Schinke, Cornelia Schleime, Nuria Quevedo, Christiane Wachter, Hede Bühl, Sabine Tschierschky, Margareta Hesse und Leiko Ikemura sowie zeitgenössische Bildwelten von Petra Winterkamp, Tine Benz und Inna Artemova aus der Sammlung Stiftung WRT Dr. Weckerle zu sehen.
Gallusmarkt
rund um den Kirchtum
Gallusmarkt
Jährlich findet traditionsgemäß der nach dem Namenspatron benannte "Gallusmarkt" (Krämermarkt) auf den Straßen in und um die Fußgängerzone statt.
Ca. 300 Marktstände bieten von ca. 8 bis 18 Uhr dem Besucher alles für Haushalt, Garten und Gewerbe, ebenso wie Textilien, Spielwaren, Töpferwaren, Blumen und vieles mehr.
Wilde-Mändle-Tanz
Oybele-Festhalle
Der Wilde-Mändles-Tanz
Seit dem Jahr 1901 ist der »Wilde-Mändle-Tanz« vom Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein e.V. Oberstdorf in feste Hände übernommen worden und wird seit dieser Zeit in einem geregelten Turnus alle fünf Jahre aufgeführt. Außer wenn Corona dazwischen funkt: Nach 2023 findet die nächste Wilde-Mändles-Saison zum 125-jährigen Vereinsjubiläum 2026 statt und soll dann 2030 wieder in den gewohnten Rhythmus kommen. Der Tanz selbst erfordert große Kraft und Gewandtheit und wird ausschließlich von Männern verkörpert.
Der älteste deutsche Kulttanz
Die einheimische Bevölkerung hat an der althergebrachten Gewohnheit des »Wilde-Mändle-Tanzes« durch die Jahrhunderte unentwegt festgehalten. Und wenn auch heute manche Figuren nicht mehr so getanzt werden wie einst vor 2000 Jahren und manche modische Geschmacksrichtung vergangener Zeit dem Tanz ein anderes Gepräge verliehen hat, so führt doch von dem Oberstdorfer »Wilde-Mändle-Tanz« des Jahres 2023 eine ununterbrochene Linie zurück in die Vorzeit, wo sich das Tun, Fühlen und Denken der Menschen im Dunkel verliert.