Veranstaltungen
in und rund um
Oberstdorf

Von einheimischen Gastgebern ausgewählte Veranstaltungen. Ob Kulturell bis hin zu Sport, hier ist für jeden etwas dabei.

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26.09.2026

Künstlerinnen zwischen Moderne und Gegenwart

Kunsthaus Villa Jauss

Arbeiten aus der Sammlung von Dr. Thomas Weckerle (Stiftung WRT)
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Pluralität weiblicher Positionen in der Kunst der Moderne und Gegenwart zu entdecken. Die Ausstellung vereint fünfzehn Künstlerinnen unterschiedlichster Nationalitäten, die zwischen 1881 und 1972
geboren wurden und aktiv an den künstlerischen Debatten der Moderne und Gegenwart teilnahmen. Unterschiedliche Stile wie Kubismus, Futurismus und verschiedene Formen der Abstraktion und der Gegenständlichkeit stehen in der Ausstellung nebeneinander.
Vielfältige Techniken – wie etwa Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Collage – zeigen die Bandbreite der Bildsprachen auf.

Neben Vertreterinnen der Klassischen Moderne wie Natalja S. Gontscharowa, Maria A. Lagorio und Jeanne Kosnick-Kloss sind Werke aus der zweiten Hälfte 20. Jahrhunderts von Sigrid Kopfermann, Dagmar Ranft-Schinke, Cornelia Schleime, Nuria Quevedo, Christiane Wachter, Hede Bühl, Sabine Tschierschky, Margareta Hesse und Leiko Ikemura sowie zeitgenössische Bildwelten von Petra Winterkamp, Tine Benz und Inna Artemova aus der Sammlung Stiftung WRT Dr. Weckerle zu sehen.

10 Jahre Galerie Oberstdorf – Wo Kunst und Mensch sich begegnen

Galerie Oberstdorf im Trettachhäusle

10 Jahre Galerie Oberstdorf – Wo Kunst und Mensch sich begegnen
Es gibt Orte, die mehr sind als bloße Ausstellungsräume. Die Galerie Oberstdorf ist genauso ein Ort. Seit nunmehr zehn Jahren wird hier nicht nur Kunst gezeigt – sondern Künstler sichtbar gemacht, in echter Begegnung, auf Augenhöhe.
Vier Künstler stellen aus:
Seit genau zehn Jahren ist die Galerie Oberstdorf, ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst, kreative Begegnungen und mutige Positionen. Was als kleine Idee begann, hat sich längst als fester Bestandteil der regionalen und überregionalen Kunstszene etabliert durch die Vision von Magdalena Nothaft. Die bildende Künstlerin hat mit der Galerie einen untypischen und besonderen Raum geschaffen. Regelmäßig zeigt Sie auch ihre eigenen Gemälde und Skulpturen in der Galerie
Ein inzwischen fester Bestandteil der Galerie-Geschichte ist auch Lucie Albrecht, Meisterschülerin von Prof. Jürgen Knabe steht sie für einen experimentellen Expressionismus, in dem Farben, Materialien und Techniken ineinanderfließen. Ihre Werke sind nicht selten interdisziplinär.
Ein weiterer Höhepunkt der Galeriegeschichte ist Gregor Doc David, international gefragter Glaskünstler, der mit seinen handgefertigten Objekten aus Glas und Stein poetische Traumlandschaften schafft.
Jürgen Welker, machte im Jahr 2016 den Auftakt. Der renommierte Künstler Jürgen Welker (Tegernsee) der in Düsseldorf Kunst und Kunstpädagogik studiert hat, ist seit Beginn Wegbegleiter der Galerie mit seiner Erfahrung, seinem Blick und seiner Kunst.

Jubiläumswochenende:
Sa. 19.9 ab 15 Uhr und So. 20.9. ab 11 Uhr Kunst, Musik, Mode und Überraschungen
Die Honky Tonk Heroes aus Mülheim an der Ruhr spielen Americana & Countryklassiker, Irisch Folk – begleitet von Gregor Doc Davids am Piano
Oberlandsession bringt Blues und Irisch Folk in die Allgäuer Berge.

10 Jahre Galerie Oberstdorf – das sind zehn Jahre Kunst mit Haltung, Begegnung auf Augenhöhe und ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Echten. Eine Ausstellung, die nicht nur feiert – sondern bewegt

Mehr Infos: https://galerie-oberstdorf.de/

Wilde-Mändle-Tanz

Oybele-Festhalle

Der Wilde-Mändles-Tanz

Seit dem Jahr 1901 ist der »Wilde-Mändle-Tanz« vom Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein e.V. Oberstdorf in feste Hände übernommen worden und wird seit dieser Zeit in einem geregelten Turnus alle fünf Jahre aufgeführt. Außer wenn Corona dazwischen funkt: Nach 2023 findet die nächste Wilde-Mändles-Saison zum 125-jährigen Vereinsjubiläum 2026 statt und soll dann 2030 wieder in den gewohnten Rhythmus kommen. Der Tanz selbst erfordert große Kraft und Gewandtheit und wird ausschließlich von Männern verkörpert.

Der älteste deutsche Kulttanz

Die einheimische Bevölkerung hat an der althergebrachten Gewohnheit des »Wilde-Mändle-Tanzes« durch die Jahrhunderte unentwegt festgehalten. Und wenn auch heute manche Figuren nicht mehr so getanzt werden wie einst vor 2000 Jahren und manche modische Geschmacksrichtung vergangener Zeit dem Tanz ein anderes Gepräge verliehen hat, so führt doch von dem Oberstdorfer »Wilde-Mändle-Tanz« des Jahres 2023 eine ununterbrochene Linie zurück in die Vorzeit, wo sich das Tun, Fühlen und Denken der Menschen im Dunkel verliert.