eine Exkursion mit der LBV-Gebietsbetreuung Auf einer Wanderung über das Karstplateau „Koblat“ beobachten wir die alpine Vogelwelt. Mit etwas Glück bekommen wir dabei auch sonst nur schwer zu entdeckende Vogelarten wie das Alpenschneehuhn, den Schneesperling oder den Steinschmätzer vor das Fernglas. Nachdem das Frühjahr in dieser Höhenlage erst spät einsetzt, sind die meisten Arten noch in der Brutzeit, so dass wir uns neben der optischen Bestimmung auch mit den Gesängen und Rufen der Vogelarten beschäftigen werden. Erfahren Sie Spannendes über diese hochspezialisierten Arten und lassen Sie sich von der grandiosen Landschaft beeindrucken.
Ablauf: Gemeinsame Auffahrt mit der Nebelhornbahn zur Station – Höfatsblick – ca. 2,5 h gemeinsame Wanderung über das Koblatplateau mit Vogelbeobachtung - ca. 11:00 offizielles Ende an der Station Höfatsblick
Wichtig: Bitte Fernglas, sowie ausreichend Getränke und Brotzeit einpacken! Trittsicherheit auf unebenem Pfad und durchschnittliche Kondition erforderlich! Bei heißer Witterung evtl. Sonnenschutz je nach Gewohnheit mitnehmen (wir sind oberhalb der Baumgrenze) Die Exkursion entfällt bei Regen und bei potenziellem Gewitter
min. Teilnehmerzahl: 5 Personen max. Teilnehmerzahl: 20 Personen
Wilde-Mändle-Tanz
Oybele-Festhalle
Der Wilde-Mändles-Tanz
Seit dem Jahr 1901 ist der »Wilde-Mändle-Tanz« vom Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein e.V. Oberstdorf in feste Hände übernommen worden und wird seit dieser Zeit in einem geregelten Turnus alle fünf Jahre aufgeführt. Außer wenn Corona dazwischen funkt: Nach 2023 findet die nächste Wilde-Mändles-Saison zum 125-jährigen Vereinsjubiläum 2026 statt und soll dann 2030 wieder in den gewohnten Rhythmus kommen. Der Tanz selbst erfordert große Kraft und Gewandtheit und wird ausschließlich von Männern verkörpert.
Der älteste deutsche Kulttanz
Die einheimische Bevölkerung hat an der althergebrachten Gewohnheit des »Wilde-Mändle-Tanzes« durch die Jahrhunderte unentwegt festgehalten. Und wenn auch heute manche Figuren nicht mehr so getanzt werden wie einst vor 2000 Jahren und manche modische Geschmacksrichtung vergangener Zeit dem Tanz ein anderes Gepräge verliehen hat, so führt doch von dem Oberstdorfer »Wilde-Mändle-Tanz« des Jahres 2023 eine ununterbrochene Linie zurück in die Vorzeit, wo sich das Tun, Fühlen und Denken der Menschen im Dunkel verliert.